AK-MED

Unser Kollege Dr. med. h. c. Eckart Schibber ist gestorben

Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser Kollege Eckart Schibber am 3. Januar im Alter von 73 Jahren gestorben ist.

Eckart Schibber war ein kompetenter Kollege, der seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, bereits in den 1960er Jahren in den Dienst seiner Zuhörer und Zuschauer beim damaligen Sender Freies Berlin (SFB) stellte. Seit 1976 war er Wissenschaftsredakteur beim Hörfunk des SFB, 1992 wurde er das Gesicht des Magazins „Quivive – Medizin aus Berlin“ des SFB-Fernsehens.

Eckart Schibber war von 1993 – 1999 erster Vorsitzender unseres Arbeitskreises. Nicht nur in dieser Funktion hat er sich für die Qualitätssicherung im Medizin- und Wissenschaftsjournalismus stark gemacht. Der Arbeitskreis organisierte in dieser Zeit mehrere Veranstaltungen zum Thema und publizierte Empfehlungen für Fachgesellschaften und Journalisten.

Eckart Schibber war nicht nur im Kollegenkreis, sondern auch in der Ärzteschaft anerkannt und respektiert. Für seine Verdienste um die „seriöse und verständliche Darstellung medizinischer Fragen mit großer Breitenwirkung" verlieh ihm die humanmedizinische Fakultät der Freien Universität Berlin 1999 die Ehrendoktorwürde. Er wurde mit weiteren Preisen ausgezeichnet, u.a. auch mit dem Preis „Medizin im Wort“.

Der Vorstand

 

Vorstand neu gewählt

Am 8. November 2010 wurde der Vorstand des Arbeitskreis neu gewählt. Bei der routinemäßigen Wahl votierten die anwesenden Mitglieder einstimmig für Dr. Regina Oehler als neue Vorsitzende. Als Schriftführerin wurde Dr. Martina Lenzen-Schulte und als Schatzmeister Matthias Manych gewählt.

 

AGB für Freie

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
in letzter Zeit häufen sich die Versuche, die Rechte und angemessene Honorierung freiberuflicher Medizinjournalistinnen und -journalisten empfindlich einzuschränken. Deshalb sind aus dem Kollegenkreis in Zusammenarbeit mit DJV allgemeine Geschäftsbedingungen entwickelt worden, die wir hier zur Verfügung stellen. Über die Zusammenhänge hat Regine Schulte-Strahaus in einem Artikel im "Blickpunkt" 2-2010 des DJV berichtet.

   

Wir über uns

Der Arbeitskreis Medizinpublizisten/Klub der Wissenschaftsjournalisten (AKMed) tritt für einen unabhängigen und ethischen Medizin- und Wissenschaftsjournalismus in Publikums- und Fachmedien ein. Er bietet Journalistinnen und Journalisten Informationsaustausch, Begegnung und Unterstützung. Der AKMed organisiert regelmäßig Veranstaltungen, in denen handwerkliche Fähigkeiten für Medizin- und Wissenschaftsjournalisten thematisiert werden und nimmt zu berufspolitischen Fragen Stellung. Er ist einer von drei Organisationen, die den Verband Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ) tragen.

 

Wissenschafts- und Medizinjournalismus als Beruf

Wie werde ich Medizin- und Wissenschaftsjournalist(in)?

Leider gibt es keine einheitliche und geregelte Ausbildung. "Journalist" ist keine geschützte Berufsbezeichnung, die an Vorbedingungen und bestimmte berufliche Werdegänge geknüpft ist. Aber: Wer nur Journalist werden will, weil er in seiner Studienrichtung keine anderen beruflichen Entwicklungsmöglich keiten sieht, ist fehl am Platz.

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